Amerika
Anschläge in Europa geplant: 43-Jähriger in USA festgenommen
In den USA wurde ein 43-jähriger Mann wegen Unterstützung der Terrororganisation al-Qaida und der Planung von Anschlägen in Europa festgenommen und angeklagt.
Das FBI hat eigenen Angaben zufolge schon vier Jahre gegen den Mann ermittelt, bevor es ihn am Mittwochabend festnahm. Er soll auch in Deutschland Terroristen mit dem Schwerpunkt „Sprengstoffanschläge“ ausgebildet haben. Das teilten Juristen am Donnerstag mit. Der Anklage nach soll er sich 1990 und 1991 selbst in Afghanistan und Pakistan ausbilden lassen haben und sich dort zum Heiligen Krieg und zum Dschihad bekannt haben.
Kongresswahl in USA
Auf Grund der Kongresswahl vom 08.11.2006 in den Vereinigten Staaten verlor der US-Präsident George W. Bush seine Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses: dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Der US-Präsident muss sich nun einer veränderten Situation stellen. Seit zwölf Jahren ist es das erste Mal, dass der Präsident ohne parlamentarische Mehrheit agieren muss.
Der Präsident hat bereits reagiert. Seinen Sprecher, Tony Snow, ließ er erklären, er werde in Zukunft „mit den Demokraten bei den wichtigsten anstehenden Themen“ zusammenarbeiten. In welche Richtung die Demokraten gehen wollen, machte die neue Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, unmissverständlich deutlich: „Herr Präsident, wir brauchen eine neue Richtung im Irak.“
Unmittelbar nach Bekanntwerden der Wahlschlappe für die Republikaner trat der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld von seinem Amt zurück. Nachfolger wird voraussichtlich CIA-Direktor Robert Gates. Rumsfelds Rücktritt steht im Zusammenhang mit der Unzufriedenheit der US-Bevölkerung mit dem Irakkrieg.