Rumänien
Deutschlands Beitrag für EU-Haushalt 2007 betrug 18,6 Miliarden Euro
Der nationale Beitrag Deutschlands für die Finanzierung der Europäischen Union im Jahr 2007 betrug 18,6 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um eine Milliarde.
Der Nettobeitrag steigt dabei auf mehr als 7,4 Milliarden Euro. Als Grund wird die EU-Erweiterung um Länder wie Bulgarien und Rumänien angenommen. Auch die umfangreichere Unterstützung für das Nachbarland Polen spielt eine Rolle. Dort stiegen die Ausgaben im Vorjahr um gut zwei Milliarden Euro im Vergleich zum Jahr 2006. Das dynamische Wirtschaftswachstum Deutschlands im Jahr 2007 trug ebenfalls zur Erhöhung bei. Damit bleibt Deutschland der größte Nettozuzahler der EU.
Bulgarien und Rumänien können der EU beitreten

Die Weichen sind gestellt: Die Länder Bulgarien und Rumänien können ab 2007 der Europäischen Union beitreten. Das EU-Parlament hat mit großer Mehrheit dem Beitritt beider Länder zugestimmt. Für Bulgarien stimmten 522 Abgeordnete, 70 waren dagegen, Rumänien erhielt 497 Pro-Stimmen und 93 Nein-Stimmen.
Das EU-Parlament hat den Ländern zusätzliche Bedingungen für den Beitritt gestellt: Es besteht die Forderung nach weiteren demokratischen Reformen. Festgemacht wurden die Bedingungen in einer so genannten Schutzklausel. Sollten die Forderungen nicht umgesetzt werden, sieht die Klausel vor, den Beitritt zu verschieben.
Präsidentenwahlen in Rumänien

Am 28. November 2004 fand in Rumänien parallel zur Parlamentswahl auch die erste Runde der Präsidentschaftswahl statt. Dort lag Nastase mit 41 Prozent noch deutlich vor Basescu mit 33 Prozent.
Traian Băsescu hat die Präsidentenwahl gewonnen. Diese musste in einer Stichwahl mit seinem Gegenkandidaten Adrian Năstase entschieden werden. Nachdem 99 Prozent der Stimmen ausgezählt sind, liegt er mit 51,23 Prozent vorne.
In Rumänien stehen sich zwei große politische Lager gegenüber: Die Sozialdemokratische Partei (PSD), die Nachfolgepartei der Kommunisten, und die vereinte konservative Opposition. Die anderen Parteien, wie etwa die der Minderheiten, spielten keine große Rolle. Beide Lager sind sich in dem Pro-EU-Kurs einig, auch die Ausrichtung zum westlichen Bündnis NATO ist mittlerweile klar. Der größte Vorwurf der konservativen Opposition an die Sozialisten ist zur Zeit die vorhandene Vetternwirtschaft.