Staatspräsident
Schimon Peres als israelischer Staatspräsident vereidigt

Am 15.07.2007 wurde Schimon Peres als israelisches Staatsoberhaupt vereidigt. Er war am 13. Juni 2007 als Nachfolger von Mosche Katzaw von der Knesset, dem israelischen Parlament, im zweiten Versuch gewählt worden. Sein Vorgänger Kazav ist in einen Sex-Skandal verwickelt. Daher hatte er sein Amt, das vor allem repräsentativen Zwecken dient, vor Monaten ruhen lassen, nun wurde sein Nachfolger gewählt.
Peres ist insgesamt der neunte Präsident des Staates. Peres ist 83 Jahre und seit sechs Jahrzehnten in der Politik aktiv. Im Dezember 1994 erhielt er zusammen mit Jassir Arafat den Friedensnobelpreis.
Nicolas Sarkozy gewinnt französische Präsidentschaftswahl
Der ehemalige französische Innenminister Nicolas Sarkozy hat als Spitzenkandidat der gaullistischen Partei UMP am 6. Mai 2007 mit 53,06 Prozent der Stimmen die französische Präsidentschaftswahl 2007 im zweiten Wahlgang (Stichwahl) gegen Ségolène Royal gewonnen, die als Spitzenkandidatin der sozialistischen Partei PS nur 46,94 Prozent erreichte. Schon kurz nach Schließung der Wahllokale hatte Royal ihre Niederlage eingestanden. Sie gratulierte Sarkozy zu seinem Sieg.
Die Amtseinführung von Nicolas Sarkozy zum neuen Staatspräsidenten Frankreichs wird am 16. Mai 2007 im Elysée-Palast mit der Übergabe der Staatsgeschäfte durch den noch amtierenden Staatspräsidenten Jacques Chirac erfolgen.
Boris Jelzin ist tot

Boris Jelzin, der frühere russische Präsident, ist tot. Er starb am 23 April 2007 im Alter von 76 Jahren an Herzinsuffizienz.
Boris Jelzin wurde am 1. Februar 1931 in der Oblast Swerdlowsk im Dorf Butka, Kreis Taliza, geboren. Nach seiner Ausbildung zum Bauingenieur am Uralischen Polytechnischen S.M.-Kirow-Institut begann er seine politische Karriere in Swerdlowsk bei der KPdSU. Seit 1981 war Jelzin Mitglied im Zentralkomitee der KPdSU. Im Dezember 1985 wurde er Vorsitzender der KPdSU der Stadt Moskau und Kandidat für das Politbüro des Zentralkomitees der KPdSU. Von 1987 bis 1989 war er der erste Vizepräsident des staatlichen Bauministeriums der UdSSR. Am 12. Juni 1991 wurde Jelzin zum ersten Präsidenten Russlands gewählt.
Altbundespräsident Johannes Rau ist tot
Der am 27.01.2006 gemeldete Tod von Deutschlands früherem Bundespräsidenten Johannes Rau hat in der ganzen Welt zu Trauer und Beileidsbekundungen geführt. In Deutschland haben Bürger die Möglichkeit, sich in verschiedene Kondolenzbücher einzutragen. Diese wurden unter Anderem in der Villa Hammerschmidt in Bonn und im NRW-Landtag in Düsseldorf ausgelegt. Der derzeitige Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel trugen sich am Samstag Vormittag mit als erste in das im Schloss Bellevue in Berlin ausgelegte Kondolenzbuch ein.
Polnischer Präsident traf Papst
Der neue polnische Staatspräsident Lech Kaczyński war heute zu einer Audienz bei Papst Benedikt XVI. geladen. Kaczyński hatte sein Amt vor einem Monat angetreten.
Der Präsident betonte, dass jedes polnische Staatsoberhaupt, gleich welcher persönlichen Überzeugung er sei, seine erste Auslandsreise in den Vatikan machen solle. Dies leite sich aus dem Charakter der polnischen Nation ab.
Bislang wurden Berichte, nach denen der Papst im Mai eine Reise nach Polen plane, nicht bestätigt.
Präsidentenwahlen in Rumänien

Am 28. November 2004 fand in Rumänien parallel zur Parlamentswahl auch die erste Runde der Präsidentschaftswahl statt. Dort lag Nastase mit 41 Prozent noch deutlich vor Basescu mit 33 Prozent.
Traian Băsescu hat die Präsidentenwahl gewonnen. Diese musste in einer Stichwahl mit seinem Gegenkandidaten Adrian Năstase entschieden werden. Nachdem 99 Prozent der Stimmen ausgezählt sind, liegt er mit 51,23 Prozent vorne.
In Rumänien stehen sich zwei große politische Lager gegenüber: Die Sozialdemokratische Partei (PSD), die Nachfolgepartei der Kommunisten, und die vereinte konservative Opposition. Die anderen Parteien, wie etwa die der Minderheiten, spielten keine große Rolle. Beide Lager sind sich in dem Pro-EU-Kurs einig, auch die Ausrichtung zum westlichen Bündnis NATO ist mittlerweile klar. Der größte Vorwurf der konservativen Opposition an die Sozialisten ist zur Zeit die vorhandene Vetternwirtschaft.