NATO
Russland setzt den KSE-Vertrag aus
Wladimir Putin hat „die einseitige Aussetzung des KSE-Abrüstungsvertrags zum 13. Dezember per Erlass bestätigt“. Auslöser für diesen Schritt, sei „die ausstehende Ratifizierung des angepassten KSE-Vertrags von 1999 durch die NATO-Staaten.“
Die russische Seite betont, dass sie gewillt ist zu verhandeln: „Wir sind bereit, uns nach dem 12. Dezember um Vereinbarungen zu bemühen, um die strategische Stabilität in der militärpolitischen Sphäre aufrechtzuerhalten“, teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow mit.
Die Taliban-Milizen kontrollieren 54 Prozent Afghanistans
Laut der aktuellen Studies des Senlis Instituts kontrollieren die Taliban-Milizen momentan 54 Prozent Afghanistans. Dem Bericht zufolge gewinnen die Taliban-Milizen zunehmend an Schlagkraft, so dass auch eine Ausweitung des bereits von ihnen kontrollierten Gebietes im Norden – in Richtung Kabul – nicht mehr länger ausgeschlossen werden kann.
Türkisches Parlament unterstützt eine Mililtäraktion in Irak

Das türkische Parlament stimmte am 17.10.2007 mit großer Mehrheit einem Regierungsantrag zu, der der türkischen Regierung die Möglichkeit einräumt, mit militärischen Mitteln gegen die vom Norden Iraks aus operierenden Rebellen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) auf irakischem Boden vorzugehen.
Die NATO sowie US-Präsident Bush hatten die Türkei eindringlich vor einem solchen Schritt gewarnt. Die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei sind auch wegen einer Resolution des US-Kongresses gegen den Genozid an den Armeniern während des Ersten Weltkrieges gespannt. Die US-Regierung distanzierte sich jedoch von der Resolution. Am Donnerstag der letzten Woche hatte die türkische Regierung ihren Botschafter in der US-Hauptstadt zu Konsultationen über die Resolution nach Ankara beordert. Am vergangenen Samstag hatten zwei hochrangige US-Diplomaten in der türkischen Hauptstadt Gespräche mit Vertretern der türkischen Regierung geführt, bei denen die Besorgnis der USA über die türkischen Invasionspläne zum Ausdruck gebracht worden war.