Proteste

Demonstranten in Tibet

In Lhasa, der Hauptstadt von Tibet, kam es nach Protesten von buddhistischen Mönchen und Studenten in den vergangenen Tagen zu schweren Unruhen. Nach unbestätigten Angaben der tibetischen Exilregierung habe es bei Zusammenstößen zwischen den Demonstranten und chinesischen Sicherheitskräften etwa 100 Tote gegeben. Die offizielle chinesische Presseagentur Xinhua gab die Zahl der Toten mit 10 an. Weiter sagte die chinesische Presseagentur, die Toten seien ausschließlich unschuldige Zivilisten, von denen die meisten verbrannt seien.

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Rechtsradikale Demonstration in Moskau

Etwa 5.000 Demonstranten rechtsradikaler Gesinnung marschierten am Sonntag (04.11) anlässlich des „Tages der nationalen Einheit“ mit behördlicher Genehmigung durch Moskau. Die Moskauer Stadtverwaltung, die sich in der Vergangenheit stets gegen oppositionelle Märsche gestellt hatte, ließ die Parade ohne Schwierigkeiten zu. Besonders der „Nationalnyj Sojus“, der bewusst die Abkürzung NS gewählt hatte, setzte offen auf Rassismus.
Obwohl die politische Rechte keinen großen Einfluss in Russland hat, geht von Rechtsradikalen eine Ernst zu nehmende Gefahr aus.

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Gewalt gegen die Mönche in Myanmar

Die Militärjunta in Myanmar geht anscheinend mit Gewalt gegen die demonstrierenden Mönche vor. Am Mittwoch wurden in der Nähe der Shwedagon-Pagode in Rangun 100 Mönche mit Warnschüssen von der Polizei aufgefordert, eine Demonstration aufzulösen. Danach, so berichten Augenzeugen, haben Militärangehörige Mönche verprügelt und Tränengas eingesetzt. 80 Personen seien festgenommen worden. Am späten Dienstagabend waren bereits zwei Dissidenten festgenommen worden. Es handelt sich um U Win Naing und den Komiker Zaganar.

Ein Rundfunksender berichtete in der Zwischenzeit, dass es bei den Zusammenstößen einen Toten gegeben habe. Ein örtliches Kloster meldete den Tod von mindestens zwei Mönchen. Mitarbeiter der Krankenhäuser sprechen von von einem Toten und mehrere Verletzten. Ein oppositioneller Rundfunksender berichtet sogar von acht Toten, während Mitglieder der Militärregierung von vier Toten, darunter drei Mönchen, ausgehen.

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Mönche in Myanmar protestieren weiter.

Myanmar

In Myanmar weiten sich die Proteste gegen die dort herrschende Militärjunta aus. Am 24. Septembe befanden sich ca 100.000 Demonstranten auf der Straße. An der Spitze der Bewegung, die auch von Lehrern, Studenten und anderen Zivilisten unterstützt wird, stehen die einflussreichen Mönche. An vielen Orten, an denen demonstriert wurde, bildeten die Menschen spontan Menschenketten um die Mönche herum, die als Schutz vor etwaigen Angriffen gedacht waren.

Thura Myint Maung, Religionsminister und Brigadegeneral des Landes, hat religiöse Führer getroffen, um ihnen eine Warnung der Regierung zu überbringen. Darin werden sie aufgefordert, sich an die buddhistische Lehre zu halten. Die bislang friedlich verlaufenen Proteste drohen aber nun zu eskalieren.
Würde das nicht geschehen, wolle die Militärjunta eingreifen.

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„Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ -Demonstration in Berlin

Berlin

Unter dem Motto „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ demonstrierten am Samstag in Berlin mehrere tausend Menschen. Laut den Veranstaltern, einem Bündnis von über 50 Organisationen, darunter verschiedene Berufsverbände (Ärzte, Journalisten und Juristen) und Parteien (Die Linke, die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus und der FDP-Landesverband in Berlin), sowie diverse Bürgerrechtsorganisationen, nahmen rund 15.000 Menschen an der Demonstration teil. Damit war die Veranstaltung nach Aussage von einem der Organisatoren die größte Demonstration für mehr Datenschutz seit 20 Jahren. Die Polizei gab die Anzahl der Demonstrationsteilnehmer mit 8.000 an, korrigierte diese Zahl laut „heise online“ später aber nach oben.

Der Demonstration hatte sich unter anderem auch ein linksradikaler Block angeschlossen, der sich gegen Ermittlungen wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung (Paragraph 129a, Strafgesetzbuch) gegen Personen aus ihrem Umfeld wandte und verlief bis auf einige kleinere Scharmützel mit der Polizei friedlich. Der Protest äußerte sich in verschiedenen Formen. Der Chaos Computer Club war in Anlehnung an den „Bundestrojaner“, einen scherzhaften Begriff, der im Zusammenhang mit der Online-Durchsuchung verbreitet ist, mit einem großen trojanischen Pferd und einer Datenkrake präsent.

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Proteste gegen die Militärdiktatur Myanmars

Flag_of_Myanmar
Buddhistische Mönche setzten am 20.09.07 ihre seit zwei Tagen andauernden Proteste gegen die Militärdiktatur Myanmars fort. Laut „BBC News“ liefen hunderte Mönche um die Shwedagon-Pagode, das religiöse Zentrum Myanmars in der früheren Hauptstadt Rangun. Zum ersten Mal seit Beginn der Proteste wurde den Geistlichen erlaubt, das Innere der Pagode zu betreten.

Internationale Medien beobachten die Aktionen der Mönche aufmerksam, weil die Mönche in der birmesischen Gesellschaft hoch angesehen sind und weil sie 1988 bei einem Aufstand gegen die Regierung eine wichtige Rolle gespielt haben. Damals schlug die Armee die Proteste nieder. 3.000 Menschen sollen dabei gestorben sein.

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Protest in Tibet

Flag China

Tibet-Aktivisten aus Großbritannien, den USA und Kanada haben am Dienstag (07.08.2007) an der Großen Mauer gegen die chinesische Besetzung Tibets protestiert. Bei der Protestaktion wurde ein gigantisches Transparent mit der Aufschrift „One World – One Dream – Free Tibet 2008“ (Eine Welt – ein Traum – freies Tibet 2008) entrollt. Die Aufschrift ist eine Referenz an den Slogan „One World – One Dream“ für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Ein Video der Aktion wurde von den Protestierern bei YouTube veröffentlicht.

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