Europäische Gerichtshof für Menschenrechte
Russland wegen Massakern in Tschetschenien verurteilt
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland wegen seiner Massaker in Tschetschenien verurteilt.
Der Gerichtshof sprach acht Tschetschenen Schmerzensgeld in Höhe von insgesamt 273.000 Euro zu, weil ihre Angehörigen im Februar und August 2000 bei Militäreinsätzen durch die russische Armee getötet worden waren.
Eine Juristin bei der russischen Menschenrechtsgruppe Memorial- Natalja Krawtschuk- beklagte, dass bis heute noch unbekannt sei, wer die Verbrechen begangen habe. Die Gruppe forderte, die Behörden sollten ernsthaft nach den Tätern fahnden.