Tschetschenien

Ende des russischen Militäreinsatz in Tschetschenien

Am 16 April hat der russische Geheimdienst-Chef Alexander Bordnikow, auf Veranlassung des russischen Präsidenten Medwedew, den Militäreinsatz Russlands in Tschetschenien für beendet erklärt. Der Abzug der russischen Soldaten soll einen Schritt zur Normalisierung der Lage in der autonomen.

Der Menschenrechtler Lew Ponomarjow begrüßte den bevorstehenden Abzug der Soldaten, denn der Anti-Terror-Zustand in Tschetschenien habe die Menschenrechte grob verletzt.

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Russland wegen Massakern in Tschetschenien verurteilt

Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland wegen seiner Massaker in Tschetschenien verurteilt.
Der Gerichtshof sprach acht Tschetschenen Schmerzensgeld in Höhe von insgesamt 273.000 Euro zu, weil ihre Angehörigen im Februar und August 2000 bei Militäreinsätzen durch die russische Armee getötet worden waren.
Eine Juristin bei der russischen Menschenrechtsgruppe Memorial- Natalja Krawtschuk- beklagte, dass bis heute noch unbekannt sei, wer die Verbrechen begangen habe. Die Gruppe forderte, die Behörden sollten ernsthaft nach den Tätern fahnden.

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