Nicolas Sarkozy gewinnt französische Präsidentschaftswahl

Der ehemalige französische Innenminister Nicolas Sarkozy hat als Spitzenkandidat der gaullistischen Partei UMP am 6. Mai 2007 mit 53,06 Prozent der Stimmen die französische Präsidentschaftswahl 2007 im zweiten Wahlgang (Stichwahl) gegen Ségolène Royal gewonnen, die als Spitzenkandidatin der sozialistischen Partei PS nur 46,94 Prozent erreichte. Schon kurz nach Schließung der Wahllokale hatte Royal ihre Niederlage eingestanden. Sie gratulierte Sarkozy zu seinem Sieg.

Die Amtseinführung von Nicolas Sarkozy zum neuen Staatspräsidenten Frankreichs wird am 16. Mai 2007 im Elysée-Palast mit der Übergabe der Staatsgeschäfte durch den noch amtierenden Staatspräsidenten Jacques Chirac erfolgen.

Nicolas Sarkozy(geboren am 28. Januar 1955 in Paris) ist ein französischer Politiker und seit dem 16. Mai 2007 Staatspräsident der französischen Republik. Von 2004 bis 2007 war Sarkozy Vorsitzender der konservativen gaullistischen UMP, der Nachfolgepartei der im Jahr 1976 von Jacques Chirac unter dem Namen RPR gegründeten gaullistischen Partei. Als französischer Staatspräsident ist er ex officio einer der beiden Co-Fürsten von Andorra.

Bei der französischen Präsidentschaftswahl 2007 bestimmten gut 44 Millionen wahlberechtigte Franzosen den Nachfolger von Staatspräsident Jacques Chirac. Chirac hatte am 11. März 2007 erklärt, dass er nicht erneut kandidieren werde. Der erste Wahlgang wurde am 22. April, in den Überseegebieten teilweise auch schon am 21. April 2007, durchgeführt. Die Stichwahl zwischen Ségolène Royal und Nicolas Sarkozy fand am 6. Mai 2007 statt. Aus ihr ging Nicolas Sarkozy als Sieger hervor.

Bei der Stichwahl zwischen Ségolène Royal und Nicolas Sarkozy lag die Wahlbeteiligung nach Angaben des französischen Innenministeriums um 12 Uhr bei 34,11 % und damit drei Prozentpunkte höher als beim ersten Wahlgang. Eine zu diesem Zeitpunkt so hohe Wahlbeteiligung gab es mit 35,62 % zuletzt 1974 bei der Stichwahl zwischen Valéry Giscard d'Estaing und François Mitterrand. Um 17 Uhr hatten 75,11 % aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Nach Schließung der Wahllokale wurde eine Wahlbeteiligung[1] von insgesamt 83,97 Prozent, dem höchsten Wert seit mehr als 40 Jahren, festgestellt.

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