Südkoreanische Geiseln in Afghanistan frei

Die radikal-islamischen Taliban haben in Afghanistan die letzten südkoreanischen Geiseln freigelassen. Es handele sich um drei Männer und vier Frauen, sagte Taliban-Sprecher Kari Jussif Ahmadi am Donnerstag. Bereits gestern entließen die Taliban zwölf der noch verbliebenen 19 Verschleppten in die Freiheit.

„Alle sind freigelassen worden, und dieses Drama ist vorbei“, sagte der Gouverneur der südostafghanischen Provinz Ghazni, Mehrajuddin Patan, am Donnerstag. Die Taliban hatten am Mittwoch zwölf Verschleppte dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz übergeben. Die zunächst 23 Mitarbeiter einer christlichen Hilfsorganisation waren am 19. Juli 2007 in der südafghanischen Provinz Ghazni entführt worden.

Die Regierung habe auch zugesagt, keine „christlichen Missionare mehr in das Land zu schicken“. Die insgesamt 23 südkoreanischen Mitarbeiter einer christlichen Hilfsorganisation wurden am 19. Juli 2007 in der südafghanischen Provinz Ghazni verschleppt. Zwei Männer aus der Gruppe wurden kurz danach erschossen, zwei kranke Frauen später freigelassen.

Von dem entführten deutschen Ingenieur Rudolf Blechschmidt gibt es weiterhin kein neues Lebenszeichen. Er wurde am 18. Juli 2007 zusammen mit seinem Kollegen Rüdiger Diedrich in der Provinz Wardak entführt. Diedrich war in der Geiselhaft von seinen Entführern umgebracht worden.

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