Somalias Präsident zurückgetreten
Der Präsident Somalias, Abdullahi Yusuf Ahmed, erklärte am 28.12.2008 seinen Rücktritt. Bereits am 24. Dezember hatte Yusuf seinen Rücktritt angekündigt. Als Begründung für seinen Rücktritt nannte Yusuf sein eigenes Scheitern bei dem Versuch, dem Land Stabilität zu geben. Bis zur Wahl eines neuen Präsidenten innerhalb der nächsten 30 Tage übernimmt Parlamentspräsident Aden Mohamed Nur die Amtsgeschäfte. Yusuf kritisierte vor dem Übergangsparlament aber auch die fehlende Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Die Armee sei durch die mangelnde finanzielle Unterstützung nicht in der Lage gewesen, die Islamisten effektiv zu bekämpfen.
Offizielles Endergebnis der Nationalratswahl in Österreich
In den vergangenen Tagen waren die Obmänner der im Parlament vertretenen politischen Parteien beim Bundespräsidenten. A, 08.10.2008 hat der Bundespräsident den Auftrag zur Regierungsbildung dem Chef der SPÖ, Faymann, erteilt. Gemäß den Gepflogenheiten wird der Regierungsbildungsauftrag der stimmenstärksten Partei erteilt.
Eine Koalition mit zwei Parteien ist nur noch mit SPÖ und ÖVP möglich, andere Zweierkoalitionen hätten keine Mehrheit mehr im Parlament. Andere Konstellationen wären nur noch mit drei Parteien zu bewerkstelligen.
Nationalratswahlen in Österreich
Am 28.09.2008 fanden in Österreich Nationalratswahlen statt. Insgesamt 6.332.931 Bürger waren dazu aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Die SPÖ erreichte 29,71 Prozent der Stimmen, die ÖVP 25,61 Prozent. Die rechtspopulistische Partei BZÖ, die von Jörg Haider geführt wird, konnte demzufolge 10,98 Prozent erreichen, die FPÖ 18,01 Prozent. Die Grünen erhielten 9,79 Prozent der Stimmen.
Kastration von Pädophilen in Polen?
Die liberale Regierung in Polen arbeitet an einem Gesetz, das die chemische Kastration von verurteilten Pädophilen erlaubt. Dieser Gesetzesentwurf soll in den nächsten Wochen vorgestellt werden. Angedacht ist nach den Worten von Premier Tusk auch eine Pflichtbehandlung für Sexualstraftäter nach der Haftentlassung, dafür sei eine Heilanstalt für Pädophile geplant, so wie sie auch für Alkohol- und Drogensüchtige angewandt werde.
Barack Obama offizieller Präsidentschaftskandidat der US-Demokarten

Auf dem Nominierungsparteitag der US-Demokraten in Denver wurde Barack Obama als offizieller Präsidentschaftskandidat der US-Demokarten bestätigt.
Nach dem alle Bundesstaaten die Anzahl der Delegiertenstimmen bekannt gegeben hatten und New York nun an der Reihung war, betrat Hilary Clinton, über die auch noch Delegierten ihre Stimmen abgeben konnten, das Podium und ersuchte die US-Demokarten einstimmig, für Barack Obama zu stimmen. Sie verzichtete auf weitere Delegiertenstimmen. Es kammen keine sichtbaren Einwende von Seiten der Mitglieder des Parteitags.
Fernando Lugo-ein neuer Paraguays Präsident
Fernando Lugo wurde am 15.08.2008 zum neuen Präsidenten Paraguays vereidigt. Mit der Wahl des linksgerichteten Politikers im April 2008 endete die mehr als 60 Jahre andauernde Regierungszeit der Colorado-Partei, die die Diktatur von Alfredo Stroessner (1954 bis 1989) unterstützt hatte.
Der 57-jährige Fernando Lugo war vor seiner politischen Karriere in der neu formierten Patriotischen Allianz für den Wandel (APC) elf Jahre lang katholischer Bischof. Als Bischof war ihm die arme Landbevölkerung Paraguays ein großes Anliegen. Daran anknüpfend kündigte Lugo gestern an, die Privilegierten seiner Präsidentschaft würden die Armen und die indigene Bevölkerung sein.
Barack Obama besuchte Berlin
US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama traf am 24. Juli in Berlin ein. Er traff sich mit der Kanzlerin Angela Merkel und mit dem Außenminister Steinmeier. Im Hotel Adlon traff er sich auch mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und trug sich ins Gästebuch der Stadt ein. In seiner freien Zeit zwischen dem Treffen mit den regierenden Bürgermeister und seiner Rede fuhr Obama zum Ritz Carlton, um Sport zu treiben.
Am Abend hielt Obama eine etwa halbstündige Rede.
Deutschlands Beitrag für EU-Haushalt 2007 betrug 18,6 Miliarden Euro
Der nationale Beitrag Deutschlands für die Finanzierung der Europäischen Union im Jahr 2007 betrug 18,6 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um eine Milliarde.
Der Nettobeitrag steigt dabei auf mehr als 7,4 Milliarden Euro. Als Grund wird die EU-Erweiterung um Länder wie Bulgarien und Rumänien angenommen. Auch die umfangreichere Unterstützung für das Nachbarland Polen spielt eine Rolle. Dort stiegen die Ausgaben im Vorjahr um gut zwei Milliarden Euro im Vergleich zum Jahr 2006. Das dynamische Wirtschaftswachstum Deutschlands im Jahr 2007 trug ebenfalls zur Erhöhung bei. Damit bleibt Deutschland der größte Nettozuzahler der EU.
Michel Sulaiman ein neuer Staatspräsident von Libanon
Das libanesische Parlament wählte am 25.05.2008 nach der schwersten Krise seit dem libanesischen Bürgerkrieg mit einer Mehrheit von 118 der 127 Stimmberechtigten den General Michel Sulaiman zum neuen Staatspräsidenten. Seit Monaten blockierten sich die verschiedenen politischen Lager im Libanon gegenseitig. Dem Wahlgang waren 19 fehlgeschlagene Versuche zur Wahl eines neuen Präsidenten vorausgegangen. Erst durch einen Kompromiss zwischen der prosyrischen Hisbollah und der vom Westen unterstützten Regierung des Landes war der Weg frei geworden für die heutige Wahl.
Europatag 2008
Die Europäische Union feiert ihr 50-jähriges Bestehen und am 9. Mai den Europatag. Der Europatag erinnert an den Aufruf des französischen Außenministers Robert Schumann, der an die vom Krieg ausgezehrten Länder Europas apellierte, ihre Kohle- und Stahlproduktion mit einer gemeinsamen Behörde zu regulieren.
Die Montanunion wurde 1951 von Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Italien, und den Niederlanden gegründet. Exakt die gleichen Staaten unterzeichneten 1957 die römischen Verträge, durch die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet wurde. Weitere Länder kamen 1973 dazu, als aus der EWG längst die Europäische Gemeinschaft geworden war.